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Aufgaben und Struktur der PSAG

Die PSAG übernimmt als Regionaler Steuerungsverbund die Versorgungsverantwortung im weiteren Sinne, entsprechend den Vorgaben der „Grundsätze zur Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Bayern“ und den „Grundsätzen der bayrischen Staatsregierung für Drogen und Suchtfragen (Stand: 2007)".

 

Zu den Kernaufgaben gehören:

  • Sicherstellung der fachlichen Koordination und Steuerung
  • Regionale Berichterstattung über Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
  • Durchführung von Präventionsmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung der „Anti-Stigma-Bewegung“
  • Anregung von und Mitwirkung bei sozialpolitischen Initiativen
  • Koordinierungsfunktion
  • Ermittlung und Formulierung des regionalen Bedarfs

Mitglieder in der PSAG Nordoberpfalz sind alle an der sozialpsychiatrischen Versorgung beteiligten Einrichtungen, Institutionen, Dienste, Träger, z.B.: 

  • Stationäre Behandlungseinrichtungen wie das BKH Wöllershof
  • Beratungsdienste und niedrigschwellige Einrichtungen wie Sozialpsychiatrischer Dienst, Tagesstätten, Telefonseelsorge, Erziehungsberatungsstellen, allgemeiner Sozialdienst, Familienhilfe
  • beteiligte Behörden, wie Gesundheitsamt, Sozialamt, Betreuungsstellen
  • Einrichtungen im Bereich Wohnen, wie Wohnheime, Wohngemeinschaften, Betreutes Wohnen für psychisch kranke und suchtkranke Menschen
  • Einrichtungen im Bereich Arbeit, wie Werkstätten für behinderte Menschen, Integrationsfirmen, ARGE, Agentur für Arbeit
  • u.v.m.

Die derzeit stimmberechtigten Mitglieder und das Verfahren zur Aufnahme in die PSAG Nordoberpfalz sind in § 2 der Geschäftsordnung aufgeführt.

Alle Mitglieder treffen sich dreimal jährlich zur Mitgliederversammlung. Diese wählt einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter für drei Jahre. Beide sind ehrenamtlich tätig. Die Geschäftsführung obliegt den beiden Gesundheitsämtern der Region .

Wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der PSAG ist der Informationsaustausch, um alle an der Versorgung von psychisch kranken und suchtkranken Menschen zu vernetzen.
Die Weiterentwicklung der sozialpsychiatrischen Versorgung bildet einen weiteren Schwerpunkt. Dabei geht es darum, fachlich begründete Perspektiven zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung zu entwerfen und in den politischen Meinungsprozess einzubringen.
Der dritte Schwerpunkt ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Belange der psychisch kranken Menschen.
Wichtiger Baustein ist neben der permanenten Öffentlichkeitsarbeit der Arbeitskreise, die stattfindenden Veranstaltungen im Rahmen der „Verrückte Welten“.

Oberpfalzweit treffen sich die Vorsitzenden und die Geschäftführungen mindestens zweimal jährlich.

Die sogenannten PsychoSozialenArbeitsGemeinschaften der Oberpfalz (Amberg, Cham, Neumarkt, Nordoberpfalz, Regensburg, Schwandorf) haben sich seit 2008 zu einer Kooperationsgemeinschaft mit eigener Geschäftsordnung zusammen-geschlossen. Deren Sprecher/in hat einen Sitz mit Stimme im Planungs- und Koordinierungsausschuss beim Bezirk Oberpfalz und ist für jeweils 3 Jahre gewählt.
Bayernweit ist ein Erfahrungsaustausch zwischen den Sprechern der PSAG`en der einzelnen Bezirke angestrebt.

 

 

 

 Aufbaumodell der PSAG-Nordoberpfalz

 

 

 Vorstandschaft
1. Vorsitzende/r
Stellvertreter/in
Geschäftsführung
Arbeitskreissprecher

 

 

Prüfungsausschuss
Vertreter aus:
Arbeitsverwaltung
Medizin
Kostenträger
Psychologie
Sozialarbeit

PSAG-Logo-mittel 

Arbeitskreise
Kinder und Jugendliche
Erwachsene
Gerontopsychiatrie
Sucht

 

Mitgliederversammlung
Vertreter/innen der an der sozialpsychiatrischen Versorgung beteiligten Einrichtungen,
 Institutionen, Dienste, Träger des Einzugsgebietes
Treffen mindestens zweimal jährlich